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 | Art. 1 |
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Verordnung des EDI über die in Lebensmitteln zulässigen Zusatzstoffe
(Zusatzstoffverordnung, ZuV)
vom 27. März 2002 ( Stand am 22. Februar 2005 )
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Art. 1
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Grundsatz
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1. Als Zusatzstoffe dürfen nur Stoffe nach Anhang 1 sowie Aromen (Art. 8 Abs. 1 Bst. b LMV) verwendet werden. Ihre Zulassung richtet sich nach den Anhängen 2, 3, 4 und 7.
2. Die in Anhang 2 aufgeführten Stoffe sind allgemein zugelassene Zusatzstoffe, die in allen Lebensmitteln ohne Einschränkung zugelassen sind.
3. Die in Anhang 3 aufgeführten Stoffe sind Zusatzstoffe, die zugelassen sind:
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a. ausschliesslich in den in der Anwendungsliste (Anhang 7) aufgeführten Lebensmitteln; und
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b. allgemein gemäss guter Herstellungspraxis (GHP) oder mit den allenfalls in der Anwendungsliste angegebenen Einschränkungen. [Fassung gemäss Ziff. I der V. des EDI vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Mai 2004 (AS 2004 1843)]
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4. Die in Anhang 4 aufgeführten Stoffe sind Zusatzstoffe, die zugelassen sind:
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a. ausschliesslich in den in der Anwendungsliste (Anhang 7) aufgeführten pulver- oder tablettenförmigen Lebensmitteln; und
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b. allgemein gemäss GHP oder mit den allenfalls in der Anwendungsliste angegebenen Einschränkungen. [Fassung gemäss Ziff. I der V. des EDI vom 15. Dez. 2003, in Kraft seit 1. Mai 2004 (AS 2004 1843)]
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5. Anhang 7 regelt die Zulässigkeit aller andern als der in Anhang 2 genannten Zusatzstoffe in den einzelnen Lebensmitteln und nennt die Ausnahmen in der Zulässigkeit der Zusatzstoffe der Anhänge 3 und Anhänge 4.
6. Nicht als Zusatzstoffe gelten: siehe hier
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a. Stoffe zur Behandlung von Trinkwasser.
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b. Erzeugnisse, die Pektin enthalten und durch Behandlung mit verdünnter Säure und anschliessender teilweiser Neutralisation mit Natrium- oder Kaliumsalzen aus getrockneten Rückständen ausgepresster Äpfel oder aus getrockneten Schalen von Zitrusfrüchten oder aus einer Mischung von beiden gewonnen wurden («flüssiges Pektin»).
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c. Kaumassen zur Herstellung von Kaugummi.
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d. Weissdextrin oder Gelbdextrin, geröstete oder dextrinierte Stärke, durch Säure- oder Alkalibehandlung modifizierte Stärke, gebleichte Stärke, physikalisch modifizierte Stärke und mit amylolitischen Enzymen behandelte Stärke.
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e. Ammoniumchlorid.
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f. Blutplasma, Speisegelatine, Proteinhydrolysate und deren Salze, Milcheiweiss und Gluten.
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g. Aminosäuren sowie deren Salze (ausser Glutaminsäure, Glycin, Cystein und Cystin sowie deren Salze), die nicht die Funktion eines Zusatzstoffes haben.
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h. Kaseinate und Kasein.
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i. Inulin
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j. Enzyme, ausgenommen diejenigen, die als Zusatzstoffe eingestuft sind.
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Weiter zum Art. 2
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Art. 10 Art. 2
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